Die Wildrose und Wildrosensirup

Wer gelegentlich an Nord- oder Ostsee fährt, kennt die wunderbar stark riechenden pinkfarbenen Rosensträucher, die dort massenhaft wachsen. Das sind die Kartoffelrosen. Sie sind winterhart, anspruchslos, salzverträglich und wachsen auch auf sandigen Böden. Ideal für den Küstenbereich. Für die Kräuterküche können alle Rosensorten verwendet werden, vorausgesetzt sie wurden nicht chemisch behandelt, denn Rosenblüten sind essbar. Das wusste schon die Äbtissin Hildegard von Bingen. Aus den Blättern und den Hagebutten machte sie Salben gegen Krämpfe und Geschwüre. Auch bei den alten Griechen und Römern war die Rose hoch angesehen. Sie war der Göttin der Liebe und dem Gott des Weines gewidmet. Rosen, Frauen und Wein gehörten zusammen, das war klar.

Ich liebe den intensiven Duft von Rosen und habe mir überlegt, wie ich ihn konservieren kann, um möglichst lange etwas davon zu haben. Dabei ist mir die Idee mit dem Wildrosen-Sirup gekommen.

 

Rosenzucker

Zutaten und Zubereitung:

  • 1 kleinere Tüte voller stark duftender (Wild-)Rosenblüten sammeln
  • 1 kg Zucker

Zuerst einmal habe ich eine Art Wildrosen-Zucker angefertigt, wobei ich die frischen Rosenblätter zusammen mit Zucker im Verhältnis 1:2 im Mixer vermischt habe. Das Resultat ist eine feuchte, sandartige, pinke Masse, die ich in leere Schraubgläser gefüllt habe.

 

Rosen-Sirup

Zutaten und Zubereitung:

  • 1,5 Liter Roséwein
  • 1 kg Zucker
  • 500 g Rosenzucker (s.o.)

1,5 Liter Roséwein zusammen mit 1 kg Haushaltszucker und 500 g von dem Rosenzucker aufkochen und 45 Minuten köcheln lassen, bis die Masse sirupartig ist. In Flaschen abfüllen.

 

Genießen kann man den Sirup als Schorle mit Mineralwasser oder mit (alkoholfreiem) Sekt.

Prost!

Wildrose

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