Wildkräuter

Kochen mit Wildkräutern – Löwenzahnblüten-Wonig

Kochen mit Wildkräutern aus dem Garten

Du ärgerst Dich über das `Unkraut´ im Garten? Einfach aufessen! Es ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. So enthält Löwenzahn z. B. die Vitamine A, B, C, D und die Mineralien Kalzium und Kalium. Geschätzt wird seine entgiftende und harntreibende Wirkung. Natürlich kann man die Löwenzahn-Blätter sehr gut als Salat essen. Die Bitterstoffe unterstützen Blase, Galle und Leber. Wer es süß mag, kann aus den Blüten eine Art Honig als Brotaufstrich kochen.

Warum heißt der Waldmeister eigentlich Waldmeister?

Für die Bedeutung dieses Namens gibt es mehrere Erklärungen: Im 15. Jahrhundert war die Pflanze auch unter dem Namen „Waldmeier“ bekannt. Meier ist eine Form von Miere, wobei der Waldmeister nicht zu den Mieren gehört, sondern zur Gattung Labkraut. Manchmal wird die Bezeichnung „Meister“ auch in Beziehung zu Magister gesetzt, was so viel wie Arzt heißt. Also Arzt des Waldes wegen seiner Heilwirkung oder auch Erster des Waldes, da sie eine der ersten Pflanzen im Frühjahr ist. Der Waldmeister wirkt gefäßerweiternd, entzündungshemmend und krampflösend. Heute ist er jedoch nur noch als Würzpflanze z. B. in der Maibowle bekannt.

Der Holunder, sein Mythos und Marmelade

Harry Potter und der Zauberstab aus Holunderholz

Schon bei unseren Vorfahren, den alten Germanen, wurde dem Holunder oder Hollerbusch besondere Kräfte nachgesagt. Deshalb darf er auch nicht beschnitten werden. Harry-Potter-Fans kennen das, denn im 7. Band „Die Heiligtümer des Todes“ spielt der Elderstab (englisch für Holunder), als mächtigster aller Zauberstäbe, eine besondere Rolle. Von seiner Zauberkraft profitiert nur, wer den Tod akzeptiert. Er bringt kein Glück, womit die Autorin, Joanne K. Rowling, auf den Aberglauben anspielt, dass die Beschneidung von Holunderbüschen Unglück bringen soll.

Der Löwenzahn und Löwenzahnblütenmarmelade

Der Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler. Sein wissenschaftlicher Name „Taraxacum officinalis“ leitet sich vom griechischen „taraxis“ = Entzündung ab. Das deutet schon darauf hin, dass er für Heilzwecke eingesetzt wurde. Verstärkt wird dies durch die Bezeichnung „officinale“, womit der Verkaufsraum einer Apotheke bezeichnet wurde.

Wiesen-Bärenklau oder Riesen-Bärenklau?

Der Bärenklau (Heracleum) gehört zur Familie der Doldenblütler. Weil die Blätter Tierfüßen ähneln, hat die Pflanze den Namen `Bärenklau´, also `Bärenklaue´ erhalten.

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