Back to the roots – Kochen mit Wurzelgemüse

In der Gemüseabteilung findet man zur Zeit viele tolle Knollen, wie Karotten, Kohlrabi, Rote Bete, Sellerie, Süßkartoffeln und einige andere Sorten, von denen ich zugeben muss, dass ich sie noch nie gegessen habe. Umso größer war meine Neugier damit mal etwas auszuprobieren. Wurzelgemüse enthalten mehr Vitamine und Mineralien als die meisten anderen Gemüsesorten. Das kommt daher, weil die Pflanzen alle wichtigen Inhaltsstoffe in ihren Wurzeln lagern – und das Beste daran: preisgünstig sind sie auch noch! Da kann man locker die ganze Sippe mit einem 6-Gang-Menü bekochen z.B.:

 

  1. Möhrenpesto auf Baguette
  2. Rote Bete Salat mit Birne und Walnüssen
  3. Sellerie-Süßkartoffelcremesuppe dazu Gemüsechips
  4. Spaghetti mit Möhrenpesto
  5. Sellerieschnitzel mit Süßkartoffelpüree
  6. Scha(r)fe Ingwerkekse zum Kaffee

 

Möhren-Pesto

  • 1 kg Möhren leicht andünsten
  • 250 g geschälte Erdnüsse klein hacken
  • 2 TL getrockneter oder 8 Zweige
  • frischer Thymian
  • ½ TL Chilipulver (oder frischen Ingwer)
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Kurkuma oder Currypulver
  • Salz
  • etwas Limettensaft
  • etwas Rohrohrzucker und
  • 400 ml Sonnenblumenöl hinzufügen

Möhrenpesto

 

Alles pürieren. Auf mehrere Marmeladengläser verteilen und in den Kühlschrank stellen. Entweder als Brotaufstrich oder zu Nudeln essen. Nicht-Veganer können noch Fetakäse oder Schafskäse zerkrümeln und drüber streuen. Man kann die Gläser mit Pesto übrigens auch problemlos einfrieren und dann nach Bedarf auftauen.

Bekannt ist die Möhre oder Karotte für ihren hohen Carotingehalt, wichtig ist dabei, Karotten immer mit ein wenig Fett zu essen, damit das Provitamin A optimal vom Körper aufgenommen werden kann. Daneben enthält sie die Vitamine B1, B2, B6 und C. An Mineralien sind Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink und Phosphor enthalten. Die Möhre ist eine der ältesten Gemüsepflanzen und wird gegen Darmentzündungen, Haarausfall und Rheuma eingesetzt.

Rote Bete-Salat mit Birne und Walnüssen

  • 2 Stück Rote Bete in Stücke schneiden (Einmalhandschuhe anziehen, die Rote Bete färbt stark)
  • 1 feste Birne in Stücke schneiden (Anstelle der Birne kann man auch Apfel oder Orange verwenden)
  • 1 Hand voll Walnüsse klein hacken

Rote Beete Salat

 

Für die Marinade:

  • 1 Zitrone auspressen
  • 2 Eßl. Walnussöl oder Hanföl hinzufügen
  • Mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen.

 

Rote Bete enthält Eisen und regt die Blutbildung an und ist von daher interessant für Veganer. Außerdem enthält sie Vitamin A für Haare, Haut und Augen sowie Vitamine der B-Gruppe, die u.a. Bindegewebe und Nerven stärken. Vitamin C unterstützt das Immunsystem und wirkt gegen freie Radikale. Außerdem enthält Rote Bete die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Jod, Kalium und natürlich Betanin (der rote Farbstoff).

 

Sellerie-Süßkartoffel-Cremesuppe

Sellerie und Süßkartoffeln in Stücke schneiden und in Gemüsebrühe kochen.Wenn das Gemüse weich ist, mit einem Pürierstab pürieren.Mit Salz, frischem Ingwer und etwas Muskat würzen. Wer mag, kann etwas Sojasahne hinzufügen.

Sellerie-Süßkartoffelcremesuppe

 

Gemüsechips aus Wurzelgemüse

  • Möhren
  • Kohlrabi
  • Petersilienwurzel
  • Süßkartoffel
  • Pastinaken
  • Rote Bete

Das Gemüse mit dem Kartoffelschäler in feine Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Bei 120°C ca. 1 Stunde backen, bis alles getrocknet ist. Ich habe weder Öl noch Gewürze benutzt und die Chips schmecken sehr gut. Wer möchte, kann aber Olivenöl nach Geschmack würzen und das Gemüse vor dem Backen damit vermischen.

Gemüsechips

 

Spaghetti mit Möhrenpesto

Spaghetti kochen und Möhrenpesto (Rezept s.o.) hinzufügen.

Spaghetti mit Möhrenpesto

 

Süßkartoffelpüree mit Sellerieschnitzel

Süßkartoffelpüree

Süßkartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser weich kochen.Wasser abgießen und die Stücke mit dem Kartoffelstampfer zerkleinern. Etwas Sojamilch und einen Esslöffel Kürbiskernöl hinzufügen.Würzen mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zimt.

 

Sellerieschnitzel

Sellerie schälen und in Scheiben schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen und die Scheiben darin braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Die Süßkartoffel ist nur entfernt mit unserer Kartoffel verwandt. Man kann sie aber genauso zubereiten, z.B. als Püree oder als Pommes Frites. Sie enthält eine Fülle von Vitaminen (A, Beta-Carotin, alle B-Vitamine, C und K) sowie die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Phosphor und Zink. Besonders geeignet ist die Süßkartoffel für Diabetiker, weil sie den Blutzucker reguliert und für Schwangere, weil sie alle notwendigen Nährstoffe enthält. Neben den Vitaminen A, B1, B2, B6 und C und den Mineralien Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor enthält Sellerie wertvolle Flavonoide. Von der Sellerie können alle Pflanzenteile verwendet werden. Sie wirkt blutreinigend, harntreibend, nervenstärkend, menstruationsfördernd, schleimlösend und krampflösend.

Sellerieschnitzel mit Süßkartoffelpürree

 

 

Scha(r)fe Ingwerplätzchen

Zutaten:

  • 100 g vegane Margarine100 g Rohrohrzucker
  • 3 Eßl. Rübensirup
  • 225 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

 

Zubereitung:

Margarine, Zucker, Sirup in einem Topf erhitzen und rühren bis der Zucker geschmolzen ist. Mehl, Backpulver und Gewürze vermischen. Flüssigkeit aus dem Kochtopf zusammen mit etwas Sahne in die Schüssel mit den trockenen Zutaten geben und zu einem dicken Teig verrühren. Zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Teig ausrollen und Formen (z.B. Schafe) ausstechen. Auf ein Backblech geben und bei 170°C ca. 10 Minuten backen. Abkühlen lassen und ggf. verzieren. Hier habe ich Zitronensaft mit Puderzucker vermischt, die Kekse damit bestrichen und Kokosflocken drüber gestreut.

Schafe Ingwerkekse

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